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Dochtbewässerung

1. Docht-von-unten-Bewässerung

In die Pflanzgefäße von unten eingesteckte Dochte saugen aus einem darunter angeordneten Wassergefäß oder aus einer feuchten Matte Wasser an und geben es über das Substrat an die Pflanzenwurzeln ab.

 

Vorteile: Außer den kostengünstigen Dochten und gegebenenfalls Abstandhaltern keine Zusatzteile.

Anwendung: Für Pflanzen in Übertöpfen, auf Wasserschalen, in Ampeln und auf Glasfasermatten.

 

2. Docht-von-oben-Bewässerung
Das durchführen eines Dochtes durch ein Röhrchen (Strohhalm) oder Schlauch wird die Wasserabgabe an die untere und mittlere Substratschicht verhindert. Erst die in der oberen Substratschicht liegende Dochtenden befeuchten das Substrat.

Vorteile: Gleichmäßigere Substratfeuchte.
Anwendung: Wie 1) jedoch bevorzugt für feuchteempfindliche Pflanzen.

3. Feuchteregelbare Docht-von-oben-Bewässerung

Dochtrohre oder -schläuche in oder neben den auf gleichem Erdniveau stehenden Pflanzgefäßen sind miteinander und mit einem über Schwimmerventil oder Überlauf-Niveausteuerung niveaugesteuerten Behälter verbunden. Diese Niveausteuerungen erzeugen in den Dochtrohren oder -schläuchen ein einstellbares Wasserniveau. Je kleiner die Docht-Saughöhe ist, umso mehr Wasser wird über das Substrat an die Pflanzenwurzeln abgegeben.

Vorteile:
Wasser wird sebsttätig in den optimalen Saug- und Feuchteregelbereich der Dochte gebracht. Auch bei hohen Pflanzgefäßen gleichmäßige Substratfeuchte und kein Überschusswasser.

Anwendung: Zur feuchteregelbaren Bewässerung vieler auf gleichem Erdniveau stehender Pflanzgefäße, wie z. B. Blumenkästen, Kübel, Container und Pflanzentröge.

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