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Regenwasser in Gewächshäuser

Regenwasser kostet (fast) nichts und sollte deshalb zur Bewässerung der Pflanzen in Haus, Gewächshaus und Garten genutzt werden. Positiver Nebeneffekt ist die besondere Eignung für Pflanzen, die kalkempfindlich sind. Das Regenwasser wird bevorzugt frostunempfindlich in Erdspeichern gelagert. Für die Wasserversorgung von Kapillarbewässerungsanlagen haben sich Hochbehälter in Form von Kunststofftonnen bewährt, aus denen das Wasser den einzelnen Kapillarbewässerungsgruppen zufließt.

 

Das zur Bewässerung von Hobby-Gewächshäusern erforderliche Wasser wird bevorzugt den Dachrinnen von Haus und/oder Gewächshaus entnommen und in mehreren wasserleitend miteinander verbundenen Kunststofftonnen im Gewächshausboden gespeichert. Eine Tauchpumpe fördert das Wasser in einen Hochbehälter, von dem aus fließt es durch natürliches Gefälle zu den Schwimmerventilen, welche Tische und andere kapillarbewäßerte Pflanzengruppen über Schwimmerventile mit der erforderlichen Wassermenge versorgen.

 

Ein Hochbehälters auf einem Garagendach in Nähe des Regenwasser-Fallrohres läßt sich durch ein in gleicher Höhe angeordnetes Zwischenstück im Fallrohr bei Regen befüllen. Bei vollem Hochbehälter fließt das weitere Regenwasser in den Erdspeicher, welcher einen gleichen Überlauf in die Kanalisation besitzt. Der Hochbehälter ist frostgeschützt anzuordnen oder im Winter außer Betrieb zu setzen.

 

Für nachträgliche Installation eines Hochbehälters und automatische Befüllung durch eine im Erdspeicher befindliche Tauchpumpe ist im Hochbehälter ein Kugel-Tauchschalter vorzusehen, welcher die Pumpe bei minimalem Wasserstand im Hochbehälter einschaltet und bei maximalem Wasserstand abschaltet.

 

Im Unterschied zu anderen Schwimmerschaltern speichert der Kugel-Tauchschalter das Letztsignal ohne Relais.

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