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Bewässerung langer Pflanzenreihen

Kapillarbewässerungen sind besonders für Gegenden mit Wasserarmut geeignet. Sie erfordern kein Druckwasser und keinen Anschluss an ein Stromnetz. Auf einer vergleichsweise dünnen Substratschicht oder in Gefäßen lassen sich Pflanzen kapillarbewässern, wenn diese in Nähe natürlicher Wasservorräte, wie z. B. Seen oder Flüssen liegen. Das Wasser wird durch Schöpfwerke, welche von Tieren, durch Strömung, Wind oder Solarkraft betätigt werden, auf ein Niveau von mindestens 10 cm über der zu bewässernden Fläche gebracht. Das Bild zeigt einige Anwendungen der Kapillarbewässerung, die von keiner anderen Bewässerungsmethode vergleichsweise ökologisch und ökonomisch sinnvoll realisiert werden können.

 

1. Ampelpflanzen mit Wasserversorgung aus niveaugesteuerten Rohren oder Rinnen, wobei diese darunter oder in der Nähe des oberen Ampelrandes angebracht sein können

2. Auswechselbare Blumenkästen und Töpfe auf schmalen, langen, dochtbefeuchteten Matten-Stellflächen

3. Staudenpflanzen in Reihenkultur im Boden oder in Hochbeeten

4. Dochtbefeuchtete Matten-Stellflächen für Topfpflanzen in nahezu beliebiger Breite, mit ein oder mehreren niveaugesteuerten Rinnen auf der Unterseite

5. Große Kübelpflanzen mit Docht-von-oben-Bewässerung aus Rinnen in der Nähe des oberen Kübelrandes

6. Dochtbewässerung kleiner Kübel auf Stellflächen mit aus einer Rinne darunter dochtbefeuchteten Matte

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